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Vodnjan Rathaus

Urlaub in Istrien - Vodnjan

Das Küsten-Hinterland der Ferienregion Istrien ist reich an sakralen Bauten, Denkmälern und Kirchenschätzen. Eine besondere Touristen-Attraktion ist die Basilika von Sankt Blasius im mittelalterlichen Vodnjan. Sie ist nicht nur die größte in ganz Istrien, sondern hat mit 60 Metern auch den höchsten Kirchturm.

Istrien: Info und Geschichte von Vodnjan

Vodnjan zehrt heute noch von seiner mittelalterlichen Geschichte.
1331 wählten die Vodnjaner die damals einflussreichen Venezianer zu ihren Landesherren, die die Geschichte der Stadt wesentlich mitprägen sollten.
Diese stationierten hier ihr Heer, da der ursprüngliche Ort mit seinen Häuserring und seinen verwinkelten Gassen als uneinnehmbar galt.
Einige Einwohner sprechen noch heute den alten "istroromanischen" Dialekt und auch sämtliche Straßennamen sind zweisprachig ausgeschildert.

Urlaub in Istrien: Sehenswürdigkeit

Die eigentliche Sensation aber befindet sich im Gotteshaus selbst, und zwar hinter dem Hauptaltar. Hier liegen in gespenstisch beleuchteten Kristallsarkophagen - für Jedermann sichtbar - die mumifizierten Leichen von berühmten Heiligen.

Selbst Wissenschaftler haben bisher nicht eindeutig entschlüsseln können, warum sie über Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind. Denn sie wurden weder einbalsamiert noch hermetisch eingeschlossen. Eine Vermutung ist, dass die geistlichen Würdenträger (sie starben alle eines natürlichen Todes) seinerzeit in einer mit Eisenionen und Taninsäure angereicherten Erde bestattet wurden, die konservierende Wirkung hatte.

Istrien: Urlaub "unter Heiligen"

Doch wer sind die unheimlichen Heiligen, bei deren Anblick einem der mystische Hauch der Geschichte fröstelnd unter die Haut fährt? Pfarrer Marijan Jelenic gibt neugierigen Besuchern gern Antwort auf die Frage.

Da ist zum Beispiel der Heilige Leone Bembo, Sprössling einer bekannten venezianischen Familie. Er war Kaplan am Hofe des Dogen und Abgesandter in Syrien. Dort wurde er im Krieg schwer verwundet und völlig entstellt. Als er nach Venedig zurückkehrte, wurde er von niemandem wieder erkannt. Als anonymer Bettler lebte er schließlich bis zu seinem Tod im Jahre 1188. Genau 22 Jahre nach seiner Beisetzung konnte ein blindes Mädchen plötzlich wieder an seinem Grab sehen. Das Wunder zog viele Hoffnungslose an -und es kam zu weiteren, unerklärbaren Heilungen. Als daraufhin der Geistliche exhumiert wurde, stellte man überraschend fest, dass sein Leichnam völlig unversehrt war. Das ist er, bekleidet mit einem Bischofsgewand, bis heute geblieben.

Hochinteressant ist auch die Geschichte des Heiligen Giovanni Olini, der ebenfalls ein venezianischer Pfarrer war. Während einer fürchterlichen Pest-Epidemie versuchte er, den Kranken und Armen auf jegliche Art und Weise zu helfen. Als er 1300 mit 85 Jahren starb, wurde sein Grab zur Pilgerstätte. Erst recht nach einigen Heilungen, die im Jahr 1389 geschehen sein sollen. Nach Schließung des Klosters, in dem Olini beigesetzt wurde, exhumierte man seine Leiche und vertraute sie einem Maler an, der sie nach Vodnjan brachte. Auch sie ist - nach fast 700 Jahren - nahezu völlig erhalten. Rätselhaft- Seit dem Tod befindet sich die rechte Hand des Priesters in einer Stellung, als ob sie gerade den Segen erteilen will...

Nahezu unglaublich ist, was über die Heilige Nikolosa Bursa, die dritte Mumie von Vodnjan, berichtet wird. Die aus Koperilstrien stammende Frau war Vorsteherin vom Benediktinerkloster San Servolo in Venedig. Sie starb am 24. April 1512 - wie sie es ihren Schwestern lange vorausgesagt hatte. Als die Nonnen 14 Jahre später ihr Grab öffneten, um sie umzubetten, mussten sie verwundert feststellen: Nikolosas Körper war nicht zerfallen, von der Leiche ging sogar ein "herrlicher Duft unbekannten Ursprungs" aus. Eine Untersuchung durch die katholische Kirche, die drei Tage und Nächte dauerte, konnte das Rätsel allerdings nicht lösen. Nach 163 Jahren wurde das Grab der Äbtissin, in deren Gegenwart 50 wundersame Heilungen erfolgt sein sollen, erneut geöffnet. Und wieder fand man ihren Leichnam unversehrt vor. Es wird sogar behauptet, dass die Haut der Toten immer noch elastisch sei. Bioenergetiker wollen außerdem festgestellt haben, dass von der Mumie eine Energie ausgeht, die noch im Umkreis von 16 Metern messbar ist.

Magischer Urlaub in Istrien

Vodnjan Rathausplatz im OrtszentrumWie dem auch sei, die Mumien von Vodnjan üben in jedem Fall eine magische Anziehungskraft aus. In der Kirche (9 bis 19 Uhr geöffnet) werden außerdem die Gebeine des Heiligen Sebastian, der im Jahre 282 erwürgt wurde, aufbewahrt.

Ein Muss ist das Museum in den Sakristeiräumen.  Zu sehen ist ein Teil der an die 900 Ausstellungsstücke umfassenden Sammlung von kostbaren Sakralschätzen aus dem 12. - 18 Jh.  Als Venedig der Angriff Napoleons drohte,  wurden die unwiderbringlichen Stücke nach Vodnjan gebracht, um sie dem Zugriff der Franzosen zu entziehen. Großartigen Urlaub in Istrien wünschen wir.

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Quelle: kroat. Zentrale für Tourismus
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